So funktioniert URL-Kodierung
Die URL-Kodierung wandelt Text in UTF-8-Bytes um und stellt jedes zu kodierende Byte durch ein % gefolgt von zwei hexadezimalen Ziffern dar. Im ASCII-Bereich belegt jedes Zeichen genau ein Byte mit demselben Zahlenwert; Nicht-ASCII-Zeichen können mehrere Prozentsequenzen ergeben.
Häufig URL-kodierte Zeichen:
| Zeichen | URL-kodiert |
|---|---|
| Leerzeichen | %20 |
| ! | %21 |
| # | %23 |
| & | %26 |
| = | %3D |
| ? | %3F |
| / | %2F |
| : | %3A |
Hinweis: In Query-Strings können Leerzeichen auch als + kodiert werden, aber %20 funktioniert universell.
Beispiele für URL-Kodierung
Hier sind einige häufige Beispiele für URL-Kodierung:
| Ausgangstext | URL-kodiert |
|---|---|
hello world! |
hello%20world%21 |
https://example.com?q=hello world |
https%3A%2F%2Fexample.com%3Fq%3Dhello%20world |
file name.txt |
file%20name.txt |
$100 OFF! |
%24100%20OFF%21 |
Wann URL-Kodierung verwenden
- Query-Parameter: Werte in URLs kodieren, z. B. ?name=John%20Doe
- Formularübermittlungen: Formulardaten kodieren, die per GET-Anfrage übermittelt werden
- API-Anfragen: Sicherstellen, dass URLs mit Sonderzeichen korrekt funktionieren
- Datenbankwerte: Werte kodieren, die Teil einer URL werden
- Dateipfade: Dateinamen mit Leerzeichen oder Sonderzeichen kodieren